
Wenn die Verzweiflung größer ist, als der Wille zu leben, sind Psychologen wie Rettungskräfte oft machtlos. Letztere können nur versuchen, der Hoffnungslosigkeit mit einem doppelten Boden zu begegnen.
In der Millionenstadt Antalya war ein junger Mann auf das Dach eines verlassenen Gebäudes gestiegen und bereit sich in die Tiefe zu stürzen. Die verständigten Rettungskräfte hatten schnell ein Vetter Sprungkissen errichtet und vor dem Bau platziert. Parallel dazu versuchten speziell ausgebildete Psychologen auf einer Ebene mit dem Jungen zu kommunizieren und vom Gebäuderand zu locken. Doch auch nach längerem Zureden ließ sich der verzweifelte Jugendliche nicht von seinem Vorhaben abbringen.
Am Ende sprang der junge Mann von dem mehrstöckigen Bau in die Tiefe und landete in dem Vetter Sprungkissen. So wurde der Aufprall abgefedert und sein Leben konnte gerettet werden. Bereits Sekunden nach der Landung stand der Junge selbstständig und nahezu unverletzt wieder auf.
Einen Video Bericht des türkischen Fernsehsenders Hürriyet finden Sie hier: http://webtv.hurriyet.com.tr/2/25092/19375665/1/dha-kameralari-saniye-saniye-cekti.aspx
Rettungskräfte werden täglich mit unterschiedlichen Szenarien am Einsatzort konfrontiert. Egal ob es Fälle wie dieser, Befreiungen aus brennenden Häusern oder ähnliches sind - ein verlässliches Rettungs-Equipment muss vieles abfangen.
Deshalb werden die Vetter Sprungkissen auch immer weiter optimiert, um den Opfern in möglichst allen Situationen einen sicheren Ausweg zu bieten.